Siegel Anwalt.de Buchalik Brömmekamp - Arbeitsrecht Siegel Anwalt.de Buchalik Brömmekamp - Arbeitsrecht
Lufthansa
Jetzt

kostenlosen

Rückruf

vereinbaren
Lufthansa
10.000 weitere Stellen sollen bis Jahresende abgebaut werden!
Wie können wir Ihnen helfen?

+++ Update: Lufthansa setzt Stellenabbau fort und trifft Vorkehrungen für betriebsbedingte Kündigungen

 

Die Lufthansa hat die Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres präsentiert und sie sind erwartungsgemäß tiefrot. Da ist es auch nur ein schwacher Trost, dass das Unternehmen den Geldabfluss weiter reduzieren konnte.

 

Der größte Kostenfaktor ist laut Unternehmensführung nach wie vor das Personal. Die Lufthansa hat vor dem Hintergrund eines stark reduzierten Flugangebots, das sich perspektiv nur langsam erholen soll, eigenen Berechnungen zufolge trotz eines bereits erfolgten Abbaus von 24.000 Vollzeitstellen weitere rund 10.000 Vollzeitstellen zu viel.

 

Der Finanzvorstand der Airline, Remco Steenbergen, erklärte, dass der Personalabbau durch freiwillige Abgänge sowie Teilzeitlösungen gestemmt werden solle. Die Lufthansa verhandelt über die genaue Ausgestaltung noch mit Vertretern der Gewerkschaften Cockpit und UFO.

 

 

Aktuell drängt die Zeit noch nicht ganz so sehr, weil ein bedeutender Teil der Mitarbeiter derzeit in Kurzarbeit ist. Die erleichterten Voraussetzungen entfallen jedoch zum Ende dieses Jahres. Zeitgleich laufen auch geschlossene Krisenvereinbarungen zum Beispiel mit den Piloten aus. Lufthansa hatte allein in Bezug auf diese Berufsgruppe zwischendurch einen Überhang von rund 1.000 Stellen ausgemacht. Hier scheint jedoch Bewegung in die Angelegenheit zu kommen und es werden u.a. freiwillige Teilzeitmodelle diskutiert.

 

Vor diesem Hintergrund erklärte Steenbergen dann auch, dass man sich auf betriebsbedingte Kündigungen vorbereite und diese Anfang nächsten Jahres ausgesprochen werden könnten. Dies ist sicherlich als Druckmittel in Richtung der Sozialpartner und Mitarbeiter zu werten, um rechtzeitig eine einvernehmliche Lösung zu erzielen.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren

 

Stellen Sie sich nicht selbst die Frage, ob Ihnen eine Abfindung bei Kündigung durch den Arbeitgeber zusteht, sondern unseren Fachanwälten für Arbeitsrecht. Die Höhe einer Abfindung bei Kündigung können Sie unkompliziert online mit dem Abfindungsrechner berechnen.

 

Infografik zur Wirksamkeit einer betriebsbedingten Kündigung

Alternativ können Sie auch direkt und in nur 5 Minuten unser Online-Formular ausfüllen. Sie erhalten umgehend eine kostenfreie Ersteinschätzung von einem unserer Fachanwälte für Arbeitsrecht. Gemeinsam besprechen Sie dann die weitere Vorgehensweise.

 

Teilen Sie den Artikel auf:

 

Das könnte Sie ebenfalls interessieren

  • Rechtsberatung zum All-In-Tarif – keine versteckten Kosten
  • Hochspezialisierte Fachanwälte für Arbeitsrecht kümmern sich persönlich um Ihr Anliegen
  • Wir verhandeln für Sie mit Ihrem Arbeitgeber
  • Schnelle Bearbeitung Dank digitaler Prozesse
  • Bundesweit tätig vor allen Arbeitsgerichten

Kostenlose Erstberatung

 

+++ UPDATE +++ Lufthansa streicht 29.000 Stellen – rund 9.000 entfallen auf Deutschland

 

Die Lufthansa ist im Zuge der Corona-Pandemie in heftige wirtschaftliche Turbulenzen gekommen und konnte nur mit Hilfe eines staatlichen Rettungsprogramms in Höhe von 9 Milliarden Euro vor der Insolvenz gerettet werden. Die Unternehmensführung hat mehrfach bekräftigt, schnellstmöglich wieder auf eigenen Beinen stehen zu wollen und ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm angekündigt. Durchgesickert war bereits, dass die Flotte erheblich reduziert werden und die Lufthansa in Zukunft insgesamt ein kleineres Unternehmen sein soll. Darüber hinaus wurde auch wiederholt ein Stellenabbau ins Spiel gebracht. Wir hatten zuletzt Medienberichte thematisiert, die von einem Abbau von bis zu 42.000 Jobs ausgingen. Nun hat das Management endlich etwas Klarheit geschaffen und verkündet, dass man bis Jahresende 29.000 Stellen abgebaut haben will.
Davon entfallen am Ende wohl rund 9.000 Arbeitsplätze auf Deutschland. Der Rest betrifft die Mitarbeiter der Airline im Ausland. Nach Medienberichten verbleiben damit zum Jahresende 109.000 Mitarbeiter. Dass der Konzern noch weitere Jobs streicht, scheint derzeit nicht gänzlich ausgeschlossen. Denn das Management sieht bei einer nur schleppenden Erholung des Luftverkehrs eine Zahl von maximal rund 100.000 Mitarbeitern als wirtschaftlich tragbar an.

 

+++ Update +++ Lufthansa sieht offenbar bis zu 42.000 Jobs in Gefahr

 

Der weltweite Reiseverkehr ist nach wie vor stark eingeschränkt und bis zu einem Impfostoff gegen das Corona-Virus dauert es aller Wahrscheinlichkeit noch einige Zeit. Die Hoffnung auf eine schnelle Erholung des Reiseverkehrs ist jedenfalls der Einsicht gewichen, dass sich diese aller Voraussicht nach nicht vor dem Jahr 2024 einstellt. Die Lufthansa versucht sich auf diese neue Lage einzustellen und den Geschäftsbetrieb entsprechend umzubauen. Bislang war die Rede davon, dass man rechnerisch für 22.000 Mitarbeiter keine Arbeit mehr habe. Nun berichten einzelne Medien, dass der Konzern gar über den Abbau von bis zu 42.000 Stellen nachdenkt.

 

+++ Update +++ Lufthansa: Betriebsbedingte Kündigungen unvermeidbar

 

Die Lufthansa AG hat die Zahlen für das 2. Quartal veröffentlicht, die die schlimmen Befürchtungen bestätigt haben. Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr einen Verlust in Höhe von 3,62 Milliarden angehäuft. Letztes Jahr belief sich der Verlust des traditionell schwächeren ersten Halbjahrs lediglich auf 116 Millionen Euro. Hinzu kommt noch, dass sich der Flugverkehr deutlich langsamer erholt als zunächst angenommen. Enttäuscht zeigt Konzernlenker Carsten Spohr sich auch in Bezug auf die Sparbeiträge der Mitarbeiter, die bislang sehr überschaubar seien. Insbesondere in Deutschland sei man beim Personalabbau nicht so weit wie gewünscht. Von insgesamt 22.000 abzubauenden Stellen entfallen 11.000 auf Deutschland. Der Grund hierfür liegt laut Spohr in langwierigen Verhandlungen mit den Gewerkschaften Verdi und Vereinigung Cockpit, die alternative Sparmöglichkeiten wie Teilzeit und Ruhestandsregelungen bevorzugen. Zudem befürchten die Arbeitnehmervertreter Konkurrenz durch neue Ausgründungen. Die Kabinengewerkschaft Ufo hat einem vereinbarten Eckpunkte-Papier habe ebenfalls noch nicht zugestimmt. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten und dürfte noch einige Konflikte zu Tage fördern. Ein einfacher Kahlschlag bei den Personalkosten scheint jedoch in weite Ferne gerückt.

 

+++ Update +++ Lufthansa kündigt weitere Sparmaßnahmen an – Verwaltung und Führungskräfte betroffen

 

Die Führung der Lufthansa arbeitet weiter an der Stabilisierung und Restrukturierung des hart von der Corona-Pandemie getroffenen Unternehmens. Es ist ein Restrukturierungsprogramm angekündigt worden, das zunächst bis Ende 2023 laufen soll und u.a. harte Einschnitte beim Personal vorsieht. Besonders betroffen sind hiervon die Verwaltung der Lufthansa, die um 1.000 Stellen reduziert werden soll, sowie die Führungskräfte der Airline, deren Stellen konzernweit um 20 Prozent verringert werden sollen. Die Vorstands- und Geschäftsführungsgremien der Tochterunternehmen werden ebenfalls verkleinert. Der Konzern hatte bereits bekannt gegeben, dass vor dem Hintergrund des derzeit eingeschränkten Geschäfts sowie einer erwarteten langsamen Erholung desselben ein rechnerischer Personalüberhang von mindestens 22.000 Vollzeitstellen besteht. Zusätzlich belasten die Kosten aus staatlichen Krediten das Unternehmen, sodass laut Unternehmensleitung Personalmaßnahmen unausweichlich sind.

 

+++ Update +++ Lufthansa sieht 22.000 Stellen in Gefahr

 

Das Geschäft der Lufthansa ist im Zuge der durch die Corona-Pandemie verursachten Reisebeschränkungen weitgehend zum Erliegen gekommen. Das Unternehmen hatte bereits während der Hochphase der Krise einen Abbau von möglicherweise 10.000 Stellen ins Spiel gebracht. Nun scheint man etwas klarer zu sehen und die Situation scheint noch dramatischer zu sein als befürchtet. Denn die Lufthansa hat angekündigt, gegebenenfalls 22.000 Stellen abbauen zu müssen. Vor dem Hintergrund eines wohl bis mindestens 2023 anhaltenden niedrigeren Passagieraufkommens und damit Umsatzniveaus, hat das Unternehmen einen Überhang von 22.000 Vollzeitstellen ermittelt. Lufthansa und die Sozialpartner verhandeln derzeit über ein Sparpaket. Ziel sei es dabei, betriebsbedingte Kündigungen durch andere Mittel wie Kurzarbeit, wenn möglich, zu verhindern. Eine klare Absage an betriebsbedingte Kündigungen klingt jedoch anders.

 

Ursprüngliche Meldung: Lufthansa rechnet mit einem Abbau von ca. 10.000 Stellen

 

Die Reisebranche ist einer der großen Verlierer der Corona-Pandemie. Zahlreiche Länder haben im Zuge der Ausbreitung ihre Grenzen geschlossen, unnötige Reisetätigkeiten wurden verschoben oder ganz abgesagt. Hiervon ist in besonderem Maße auch die Luftfahrtindustrie betroffen. Die letzten Jahre eilte sie von Rekord zu Rekord, es wurden immer neue Höchstmarken bei Passagierzahlen und Umsatz gemeldet. Diese Entwicklung ist durch die Corona-Pandemie jäh unterbrochen worden. Die Lufthansa, gestern noch ein deutsches Vorzeigeunternehmen und Europas größter Airline-Konzern, prüft nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr sogar die Möglichkeit eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Auch wenn es hierzu mit aller Wahrscheinlichkeit nach nicht kommen wird, steht der Umbau des Konzerns bereits fest. Die Unternehmensführung rechnet derzeit mit einer zukünftig deutlich kleineren Lufthansa. Die Rede ist von einer um 100 Flugzeuge reduzierten Flotte. Hiermit einher geht ein Stellenabbau in nicht unerheblicher Größe. Wie es genau weitergeht steht noch nicht fest, aber die kommunizierte Zahl von ca. 10.000 Stellen verheißt nichts Gutes. Sollte der Flugverkehr sich nicht schnell wieder erholen, ist womöglich auch ein stärkerer Abbau denkbar.

 


In wenigen Klicks zur Abfindung

jetzt durch unsere Fachanwälte vertreten lassen

 

 

Kostenlos Anspruch prüfen lassen!

 

Ihre kompetenten Ansprechpartner

in Sachen Abfindung

Michael Kothes

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Sozialrecht

Kontakt zu unserem Experten:

 

Tel.: +49 211 828 977-200
Fax: +49 211 828 977-211
service@e-abfindung.de

 

erfahren sie mehr

Jürgen Bödiger

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Kontakt zu unserem Experten:

 

Tel.: +49 211 828 977-200
Fax: +49 211 828 977-211
service@e-abfindung.de

 

erfahren sie mehr

Philipp Wolters

Rechtsanwalt, Arbeitsrecht

Kontakt zu unserem Experten:

 

Tel.: +49 211 828 977-200
philipp.wolters@e-abfindung.de

 

erfahren sie mehr

Sie haben noch Fragen?

Sprechen Sie mit unseren Experten für Arbeitsrecht

Zum Ratgeber Kostenloses Erstgespräch vereinbaren