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Wohl bis zu 42.000 Stellen in Gefahr!
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+++ UPDATE +++ Lufthansa sieht offenbar bis zu 42.000 Jobs in Gefahr

 

Der weltweite Reiseverkehr ist nach wie vor stark eingeschränkt und bis zu einem Impfostoff gegen das Corona-Virus dauert es aller Wahrscheinlichkeit noch einige Zeit. Die Hoffnung auf eine schnelle Erholung des Reiseverkehrs ist jedenfalls der Einsicht gewichen, dass sich diese aller Voraussicht nach nicht vor dem Jahr 2024 einstellt. Die Lufthansa versucht sich auf diese neue Lage einzustellen und den Geschäftsbetrieb entsprechend umzubauen. Bislang war die Rede davon, dass man rechnerisch für 22.000 Mitarbeiter keine Arbeit mehr habe. Nun berichten einzelne Medien, dass der Konzern gar über den Abbau von bis zu 42.000 Stellen nachdenkt. Der Konzern hat diese Zahl zwar bislang nicht kommentiert. Ein Unternehmenssprecher gab aber an, dass man im September über weitere Sparmaßnahmen beraten wolle. Ob es am Ende tatsächlich zu einem solch drastischen Stellenabbau kommt, bleibt abzuwarten. Immerhin entspräche dies gut einem Drittel der aktuell weltweit beschäftigten Mitarbeiter des Konzerns. Die Konzernführung hatte sich zuletzt etwas verstimmt über den schleppenden Verhandlungen in Bezug auf den Sparbeitrag der Belegschaft geäußert. Die aktuellen Gerüchte könnten ein Versuch sein, etwas Bewegung in die Gespräche zu bringen. Es dürfte jedoch unstreitig sein, dass die Lufthansa schwer durch die Krise getroffen wurde und Sparmaßnahmen erforderlich sind.

 

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+++ Update +++ Lufthansa: Betriebsbedingte Kündigungen unvermeidbar

 

Die Lufthansa AG hat die Zahlen für das 2. Quartal veröffentlicht, die die schlimmen Befürchtungen bestätigt haben. Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr einen Verlust in Höhe von 3,62 Milliarden angehäuft. Letztes Jahr belief sich der Verlust des traditionell schwächeren ersten Halbjahrs lediglich auf 116 Millionen Euro. Hinzu kommt noch, dass sich der Flugverkehr deutlich langsamer erholt als zunächst angenommen. Enttäuscht zeigt Konzernlenker Carsten Spohr sich auch in Bezug auf die Sparbeiträge der Mitarbeiter, die bislang sehr überschaubar seien. Insbesondere in Deutschland sei man beim Personalabbau nicht so weit wie gewünscht. Von insgesamt 22.000 abzubauenden Stellen entfallen 11.000 auf Deutschland. Der Grund hierfür liegt laut Spohr in langwierigen Verhandlungen mit den Gewerkschaften Verdi und Vereinigung Cockpit, die alternative Sparmöglichkeiten wie Teilzeit und Ruhestandsregelungen bevorzugen. Zudem befürchten die Arbeitnehmervertreter Konkurrenz durch neue Ausgründungen. Die Kabinengewerkschaft Ufo hat einem vereinbarten Eckpunkte-Papier habe ebenfalls noch nicht zugestimmt. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten und dürfte noch einige Konflikte zu Tage fördern. Ein einfacher Kahlschlag bei den Personalkosten scheint jedoch in weite Ferne gerückt.

 

+++ Update +++ Lufthansa kündigt weitere Sparmaßnahmen an – Verwaltung und Führungskräfte betroffen

 

Die Führung der Lufthansa arbeitet weiter an der Stabilisierung und Restrukturierung des hart von der Corona-Pandemie getroffenen Unternehmens. Es ist ein Restrukturierungsprogramm angekündigt worden, das zunächst bis Ende 2023 laufen soll und u.a. harte Einschnitte beim Personal vorsieht. Besonders betroffen sind hiervon die Verwaltung der Lufthansa, die um 1.000 Stellen reduziert werden soll, sowie die Führungskräfte der Airline, deren Stellen konzernweit um 20 Prozent verringert werden sollen. Die Vorstands- und Geschäftsführungsgremien der Tochterunternehmen werden ebenfalls verkleinert. Der Konzern hatte bereits bekannt gegeben, dass vor dem Hintergrund des derzeit eingeschränkten Geschäfts sowie einer erwarteten langsamen Erholung desselben ein rechnerischer Personalüberhang von mindestens 22.000 Vollzeitstellen besteht. Zusätzlich belasten die Kosten aus staatlichen Krediten das Unternehmen, sodass laut Unternehmensleitung Personalmaßnahmen unausweichlich sind.

 

+++ Update +++ Lufthansa sieht 22.000 Stellen in Gefahr

 

Das Geschäft der Lufthansa ist im Zuge der durch die Corona-Pandemie verursachten Reisebeschränkungen weitgehend zum Erliegen gekommen. Das Unternehmen hatte bereits während der Hochphase der Krise einen Abbau von möglicherweise 10.000 Stellen ins Spiel gebracht. Nun scheint man etwas klarer zu sehen und die Situation scheint noch dramatischer zu sein als befürchtet. Denn die Lufthansa hat angekündigt, gegebenenfalls 22.000 Stellen abbauen zu müssen. Vor dem Hintergrund eines wohl bis mindestens 2023 anhaltenden niedrigeren Passagieraufkommens und damit Umsatzniveaus, hat das Unternehmen einen Überhang von 22.000 Vollzeitstellen ermittelt. Lufthansa und die Sozialpartner verhandeln derzeit über ein Sparpaket. Ziel sei es dabei, betriebsbedingte Kündigungen durch andere Mittel wie Kurzarbeit, wenn möglich, zu verhindern. Eine klare Absage an betriebsbedingte Kündigungen klingt jedoch anders.

 

Ursprüngliche Meldung: Lufthansa rechnet mit einem Abbau von ca. 10.000 Stellen

 

Die Reisebranche ist einer der großen Verlierer der Corona-Pandemie. Zahlreiche Länder haben im Zuge der Ausbreitung ihre Grenzen geschlossen, unnötige Reisetätigkeiten wurden verschoben oder ganz abgesagt. Hiervon ist in besonderem Maße auch die Luftfahrtindustrie betroffen. Die letzten Jahre eilte sie von Rekord zu Rekord, es wurden immer neue Höchstmarken bei Passagierzahlen und Umsatz gemeldet. Diese Entwicklung ist durch die Corona-Pandemie jäh unterbrochen worden. Die Lufthansa, gestern noch ein deutsches Vorzeigeunternehmen und Europas größter Airline-Konzern, prüft nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr sogar die Möglichkeit eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Auch wenn es hierzu mit aller Wahrscheinlichkeit nach nicht kommen wird, steht der Umbau des Konzerns bereits fest. Die Unternehmensführung rechnet derzeit mit einer zukünftig deutlich kleineren Lufthansa. Die Rede ist von einer um 100 Flugzeuge reduzierten Flotte. Hiermit einher geht ein Stellenabbau in nicht unerheblicher Größe. Wie es genau weitergeht steht noch nicht fest, aber die kommunizierte Zahl von ca. 10.000 Stellen verheißt nichts Gutes. Sollte der Flugverkehr sich nicht schnell wieder erholen, ist womöglich auch ein stärkerer Abbau denkbar.

 


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