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+++ Update: Airbus beginnt Verhandlungen über Stellenabbau +++

 

Wir hatten bereits darüber berichtet, dass Airbus aufgrund der eingebrochenen Umsätze in Folge der Corona-Pandemie einen umfangreichen Stellenabbau plant. Allein am Standort Hamburg soll nach Medienberichten jede sechste Stelle gestrichen werden. Widerstand gibt es erwartungsgemäß von der Arbeitnehmerseite, insbesondere von den Gewerkschaften. Sie wollen betriebsbedingte Kündigungen, wenn möglich, vermeiden und bringen alternative Lösungsmodelle, wie zum Beispiel eine 4-Tage-Woche, ins Spiel. Auch die soeben von der Bundesregierung verabschiedete Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis zum 31.12.2021 könnte bei den Verhandlungen eine Rolle spielen und dem Konzern weiter Luft verschaffen. Aus Unternehmenskreisen ist dagegen zu hören, dass die verlängerte Kurzarbeit nur gut ein Drittel der 5.000 abzubauenden Stellen retten könnte. Eine bundesweite Abstimmung der Gewerkschafter ist geplant, um für die kommenden Gespräche gegenüber der Unternehmensführung eine stärkere Verhandlungsposition einnehmen zu können.

 

Sollten Sie von einer betriebsbedingten Kündigung betroffen sein, macht es Sinn, diese von einem unserer Experten auf ihre Wirksamkeit überprüfen zu lassen. Im Zusammenhang mit der Überprüfung der betriebsbedingten Kündigung lässt sich auch klären, ob Sie vielleicht ein Recht auf Abfindung haben.

 

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Update: Airbus plant Streichung von 15.000 Arbeitsplätzen in Zivilflugzeugsparte

 

Im Zuge der weltweit verhängten Reisebeschränkungen ist das Geschäft der Fluggesellschaften fast vollständig zum Erliegen gekommen. Als Reaktion hierauf versuchen die Fluggesellschaften ihrerseits wiederum anstehende Auslieferungen von bestellten Flugzeugen zu verschieben oder gar ganz zu stornieren. Airbus hat nun auf diese Entwicklung reagiert und drastische Schritte angekündigt. So soll die Produktion für die nächsten zwei Jahre um 40 Prozent gedrosselt werden, was wiederum einen umfangreichen Stellenabbau nach sich zieht. Die Geschäftsleitung befindet sich derzeit in Gesprächen mit der Arbeitnehmerseite und will sich zu konkreten Zahlen bis Ende Juli äußern. Medienberichten zufolge wird spekuliert, dass bis zu 15.000 Arbeitsplätze in der Zivilflugzugsparte betroffen seien. Die Sparte beschäftigt insgesamt rund 90.000 Mitarbeiter, sodass jede sechste Stelle wegfallen könnte. Dass der Stellenabbau nur über Fluktuation und Altersteilzeitmodelle dargestellt werden kann, ist bei dem spekulierten Umfang eher unwahrscheinlich. Vor dem Hintergrund der drastischen Reduktion der Produktion wird es wohl auch zu betriebsbedingten Kündigungen kommen.

 

Ursprüngliche Meldung: Airbus plant umfangreichen Stellenabbau in der Rüstungssparte

 

Der europäische Flugzeugbauer Airbus plant einen umfangreichen Stellenabbau in der Rüstungssparte. Geplant ist zunächst die Aufnahme von Gesprächen mit dem europäischen Betriebsrat, bevor dann in den einzelnen Ländern mit den Arbeitnehmervertretungen Gespräche geführt werden. Man steht also noch ganz am Anfang der Entwicklung und konkrete Zahlen wurden seitens des Managements wurden noch nicht genannt. In dem Geschäftsbereich Defence, der sich insbesondere wegen der anhaltenden Probleme rund um den Militär-Transporter A400M sowie des Rüstungsexportstopps nach Saudi-Arabien schleppend entwickelt, arbeiten konzernweit 34.000 Mitarbeiter, wovon wiederum knapp 13.000 Stellen auf Deutschland entfallen.


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